Wer wir sind

Lernen Sie Aline und Johan, die Gründer von Happy Officine kennen

Aline und Johan, erzählen Sie uns von Ihrem Werdegang bis zur Gründung von Happy Officine.

Aline: Wir sind beide Quereinsteiger. Johan ist ein Autodidakt, der sich für alles interessiert – vom Gartenbau über Informatik und Veranstaltungen. Er ist ein Tausendsassa mit einer Leidenschaft für Reisen, Geisteswissenschaften, Geschichte, Fotografie...

Johan: Auch mein Hintergrund ist atypisch, multidisziplinär (und undiszipliniert!). Mit 19 Jahren gründete ich mein erstes Unternehmen und ich habe in diversen Bereichen gearbeitet, bevor ich mich für verantwortungsbewussten Konsum, Naturprodukte und insbesondere Kosmetika interessierte.

Wie kam es zu Ihrem Interesse an verantwortungsbewusstem Konsum?

Johan: Ich bin auf die Zusammensetzung der Produkte für den täglichen Gebrauch in der Küche sowie für die Hygiene aufmerksam geworden. Ich begann, nach verantwortungsbewussten Marken für meinen persönlichen Gebrauch zu suchen, aber ich merkte bald, wie komplex es war, die Produkte zu finden, die mir gefielen.

Aline: Lange Zeit war ich hin- und hergerissen zwischen Vergnügen und Vernunft, gestresst durch die Schuldgefühle, die meine Art zu konsumieren verursachte, und durch das manchmal völlig unlogische Verhalten der Konsumenten, ich als erste! Ich bin eine normale Frau, mit Lebensgewohnheiten, die manchmal nicht perfekt oder voller Widersprüche sind, aber mit dem Wunsch, immer verantwortungsbewusster und bewusster mit meinem Konsum umzugehen. Ich möchte mich nicht schuldig fühlen, wenn ich dieses oder jenes Produkt kaufe, und vor allem möchte ich Freude daran haben!

Und wie entstand schliesslich Happy Officine ?

Aline: Da ich die Ästhetik liebe und mich schon immer von der Welt der Schönheit angezogen fühlte, begann ich mich für die Etiketten von Pflege- und Schönheitsprodukten zu interessieren. Ich bin schnell auf dem Boden der Tatsachen gelandet, als ich die Zusammensetzungen entdeckte und begann, eine schwarze Liste für meinen persönlichen Gebrauch zu erstellen. Ich habe es wirklich satt, Zuschauer der allmählichen Zerstörung unseres Planeten zu sein. Ich habe genug von Plastik, genug davon, getäuscht zu werden, von Umweltverschmutzung, vom falschen Einkäufen! Deshalb hatte ich Lust, meine Entdeckungen und Erfahrungen zu teilen und mich auf meine eigene Art und Weise zu engagieren.

Johan: Es ist nicht unsere Berufung, die Menschheit allein zu retten, aber wir sind uns der Problematik bewusst.

Darüber hinaus brauche ich eine berufliche Tätigkeit, die Sinn macht, die mir Freude bereitet und kein Wettrennen um Geld ist, das mich zu irgendetwas zwingt. Ich wache über die Arbeitsbedingungen und bin nicht bereit, einfach irgendetwas zu arbeiten, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Sie haben gerade ein Baby bekommen. Was für eine Welt erträumen Sie sich für Ihr Kind?

Johan: Wie alle Eltern wollen wir, dass unser Sohn glücklich ist. Aber vor allem wollen wir, dass er versteht, dass wahres Glück nicht materielles Glück ist, sondern Selbstverwirklichung, Ausgeglichenheit, Freude. Ein ganzheitlicher Ansatz, der für uns viel wichtiger ist als sozialer Status oder finanzieller Erfolg.

Aline: Ich möchte, dass er «sauber essen, atmen und konsumieren kann»! Dass er sich für die Natur einsetzt und dass er die Wahl hat, zu konsumieren, wie er will, ohne sich schuldig zu fühlen. Dass er ein bisschen Philosoph und Psychologe sein wird, was ihm erlauben würde, dem Leben gelassener entgegenzutreten...

Sie sind ein französisch-schweizerisches Paar. Warum haben Sie die Schweiz als Heimathafen gewählt?

Aline: Wir haben uns in Paris getroffen, wo wir eine Zeit lang gelebt haben. Unsere jeweiligen Familien haben ihre Ursprünge in England und Holland für Johan und in der Normandie, im Elsass und in der Schweiz für mich. Aus familiären Gründen zurückgekehrt in die Schweiz, schätzen wir die Freundlichkeit und Höflichkeit der Menschen, den Respekt vor der Natur, die Sauberkeit, die Ruhe. Unsere Leben, wie auch unsere Lebensmittelauswahl sind einfacher, immer biologisch, und wir essen hauptsächlich lokal und saisonal.